Ende des Krieges 1918

8.1. US-Präsident Woodrow Wilson legt dem US-Kongress sein "14-Punkte-Programm" vor, das die amerikanischen Friedensbedingungen enthält. Das Deutsche Reich lehnt es ab.

-28.1. Der Januarstreik. Mehr als eine Milionen Arbeiter streiken für Frieden, Demokratie und bessere Arbeitsbedingungen.

-21.3. In der zweiten Marne-Schlacht dringen Deutsche Soldaten 60 Kilometer vor und nehmen 90.000 Gefangene. Wegen großer Nachschubprobleme bricht die OHL die Offensive ab. Durch die französisch-amerikanischen Gegenoffensive im Juli werden die Deutschen nahezu in die Position vom September 1914 zurückgedrängt.

-8.8. Bei einem Großangriff der Alliierten bei Amiens, kommen 450 britische Panzer zum Einsatz. Die deutsche Verteidigung bricht zusammen. Am 14. August stufte die Oberste Heeresleitung des Deutschen Reiches die militärische Lage als aussichtslos ein.

-26.9. Zwischen den Argonnen und der Maas drängen die Aliirten deutsche Truppen entscheident zurück.

-29.9. Der Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg und der Erste Generalquartiermeister Erich Ludendorff fordern die Aufnahme von Waffenstillstandsverhandlungen, von der Regierung.

-3.10. Eine neue Regierung unter Reichskanzler Max von Baden ist gebildet worden, der nun auch Vertreter der Mehrheitsparteien des Reichstages unter Einschluss der Mehrheitssozialdemokratie angehörten. Die Reichsregierung bittet Wilson um einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen auf der Grundlage des "14 Punkte Programms", das der amerikanische Präsident am 8. Januar 1918 in einer programmatischen Rede vor beiden Häusern des US-Kongresses umrissen hatte. Die von amerikanischer Seite geforderte Abdankung des Kaisers beantwortet die OHL mit der Wiederaufnahme der Kriegshandlungen.

-29.10. Mit der Meuterei von Matrosen der Kriegsmarine in Wilhelmshaven beginnt ein landesweiter Aufstand ("Novemberrevolution").

-9.11. Max von Baden verkündet die Abdankung des Kaisers und übergibt die Regierungsgeschäfte an Friedrich Ebert. Philipp Scheidemann ruft die Republik, Karl Liebknecht die sozialistische Republik aus.

-11.11. Matthias Erzberger unterzeichnet für das Deutsche Reich bei Compiègne den Waffenstillstand.

Grafikbeschreibung

Eine Seite zurück

Zurück zur Startseite