Der historische Hintergrund

Die frühe Klimageschichte

Die Klimageschichte beginnt vor etwa 4,6 Milliarden Jahren mit der Entstehung der Erde.
Zu diesem Zeitpunkt beträgt die bodennahe Temperatur ca. 180°C.
Die Abkühlung der Erde dauert sehr lange, vor ungefähr 4 Milliarden Jahren unterschritt
sie das erste mal 100°C. Das Klima war damals aber nicht nur sehr heiß sondern auch
sehr trocken. Auf Grund dessen gab es noch keine Meere, Niederschläge oder sonstiges flüssiges
Wasser auf der Erde. Mit der fortschreitenden Abkühlung erreichte der Wasserdampf zum ersten Mal
in der Geschichte der Erde seinen Kondensationspunkt, so dass sich flüssiges Wasser bilden konnte.
Nachdem das erste Wasser kondensiert war, entstand allmählich der Wasserkreislauf und damit die Hydrosphäre.
Der Wasserdampf kondensierte größtenteils und wurde als Wasser in Meeren und Seen gebunden.
Mit dem Wasserdampf verschwand auch ein großer Teil des Kohlendioxids aus der Atmosphäre.
Die Veränderung der Konzentration der Klimagase und ihrer Zusammensetzung veränderte zudem
den Strahlungshaushalt der Erde und brachte den Treibhauseffekt in Gang, der die Erde seitdem erwärmt.

Und hier noch ein paar mehr Details

1824 entdeckte der französische Mathematiker und Physiker Jean Baptiste Joseph Fourier
den Treibhauseffekt. 1850 bis 1870 betrug die globale Mitteltempratur 13,6 Grad. Der irische
Physiker John Tyndall entdeckte 1859 ein Gas, welches die Abstrahlung der Erde behinderte.
Er ahnt, dass eine Konzentrationsänderung einen Klimawandel bewirken könnte. Hier viel also
das erstemal das wort Klimawandel. 1895 präsentierte der Schwede Svante Arrhenius eine erstaunliche
Theorie zum Treibhauseffekt. Er sah das Klima in Gefahr. Eine Verdoppelung des CO2-Ausstoßes würde die Erde
um bis zu sechs Grad erwärmen, warnt der Vater der Klimawissenschaften. Doch dieser Warnung haben
wir es nicht geschafft den Klimawandel frühzeitig zu stoppen. 1930 hatte sich die USA und ganz
Nordamerika während der letzen 50 Jahre deutlich erwärmt haben. Damals wurde ein natürlicher Zyklus
als Hauptursache vermutet.Die erste Ölkrise 1973 führt zu einem Rückgang des Energieverbrauchs.
Optimisten sehen darin die Gefahr des weltweiten Klimawandels gebannt. 1979 fand in Genf vom 19. Bis 23. Februar die
Weltklimakonferenz statt,wo hauptsächlich über Klima-Modellrechnungen diskutiert wurde. Die Abschlusserklärung war
ein Appell an die Nationen, den Klimawandel ernst zu nehmen. Seit Mitte der 1970er Jahre wird eine starke globale
Erwärmung beobachtet, wobei 1981 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war. Der Titel „wärmstes Jahr“
wurde von dort an immer öfter vergeben.Der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) wurde 1988
gegründet. Er sollte der Welt den „klaren wissenschaftlichen Blick auf den Klimawandel“ liefern. Im Juni 1992
wurde der Klimawandel beim "Umweltgipfel" in Rio erstmals von der Politik als ernsthaftes Problem anerkannt.
Im Dezember 1997 wurde im Japanischen Kyoto von 193 Ländern die EU verbindlichen Klimaschutzmaßnahmen beschlossen
So sollen bis 2012 die CO2-Emissionen um gut fünf Prozent gegenüber 1990 zurück gehen.Im März 2009 legten Malte Meinshausen
und andere Klimawissenschaftler eine wegweisende Studie vor: nach dieser Studie dürfen zwischen 2000 und 2049 insgesamt
nur noch 1.000 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre gelangen. Diese Zahl ist seitdem Grundlage der internationalen
Klimadiskussion. Im November 2012 gab es denn nächsten Anlauf den KLimawandel zu stoppen. Die COP18 in Doha (Katar)
soll verbindliche CO2-Ziele für 2015 bis 2020 festlegen. Katar gilt erneut als letzte Chance für das Weltklima.

Quellen

Wikipedia Klimarebellen.org